Wie ein leichtfüßiger, flackernder Tanz aus Bögen und Bändern huscht das Nordlicht über den Nachthimmel – überirdisch grün, doch dann und wann explodiert der Himmel in Grün-, Weiß-, Rosa- und Violett-Tönen. Es zieht die Betrachter immer wieder in seinen Bann. Nordnorwegen zählt zu den Orten der Welt, an denen die Chancen am größten sind, Nordlicht zu sehen.

Nordlicht – was ist das?

Nordlicht besteht aus Partikeln, die kräftige Sonnenwinde von der Sonne zur Erdoberfläche schleudern. Beim Eintreten in die obere Atmosphärenschicht der Erde werden sie von deren Magnetfeld an Nord- und Südpol geleitet und entladen sich in 100 km Höhe.de r Vorgang ist vergleichbar mit dem in einer Leuchtstoffröhre.

Formen

Nordlicht erscheint in verschiedenen Gebilden am Nachthimmel, wie wehende Gardinen, bewegliche Bänder oder Qualmschwaden, meist in einer grünlichen Farbe mit einem Hauch Rosa an den Seiten. Mal gleicht es einer Korona, einem Lichtkranz, der sich in Grün, Violett, Weiß und Rosa in alle Richtungen über den Nachthimmel verteilt.

Kleine og große Nordlichter

Kleinere, dafür aber länger dauernde Naturschauspiele dieser Art erscheinen oft wie ein Gürtel in nordwestlicher Richtung. Rotes Nordlicht gibt es selten, und wenn, dann meist in vom Nordpol entfernteren Gegenden.

Nordnorwegen liegt im Nordlichtgürtel

Entlang der gesamten Küste Nordnorwegens – von den Lofoten bis zum Nordkap – ist dieses Phänomen zu bestaunen, auf der Inselgruppe Spitzbergen sogar tagsüber.

Gut zu sehen bei klarem Wetter

Nordlicht sieht man am besten bei gutem Wetter mit klarer Sicht. Das findet man vor allem im Binnenland mit seiner stabileren Wetterlage, im Winter bei Ostwind aber meist an der Küste. Auch Spitzbergen mit seinem speziellen Klima bietet sehr gutes Nordlicht.

Die Tageszeit für Nordlicht

Nordlicht kann zu jeder Tageszeit auftreten, meist jedoch zwischen 18 Uhr abends und 1 Uhr nachts.

  • Selbst in der dunklen Jahreszeit tritt Nordlicht selten vor 18 Uhr auf 
  • Am kräftigsten leuchtet es zwischen 22 und 23 Uhr 
  • Nach 19 Uhr ist die Chance am größten, es mehrmals zu sehen 
  • Nach 1 Uhr nimmt die Häufigkeit ab 
  • In Nordnorwegen tritt Nordlicht fast allabendlich auf, manchmal jedoch sehr schwach und kaum sichtbar

"Lichtverschmutzung“

Da Nordlicht bei künstlicher Außenbeleuchtung kaum zu erkennen ist, sollten Sie sich zum Beobachten an einem dunklen Ort aufhalten. Straßenbeleuchtung schränkt die Nachtsichtfähigkeit ein.

  • Innerhalb eines Ortes sollten Sie daher einen dunklen Ort oder einen hohen Punkt aufsuchen.
  • In Stadtnähe sollten Sie einen Standort weiter nördlich aufsuchen, da das schwache Nordlicht vor allem in Richtung Norden auszumachen ist 
  • Vollmond überstrahlt das Nordlicht 
  • Tipps zum Fotografieren: Fotografen suchen sich für ihr Motiv gerne kleine Lichtquellen wie Häuser oder den Halbmond aus. Es muss also nicht stockdunkel sein.

Die beste Jahreszeit zum Beobachten des Nordlichte

Nordlicht ist ein Herbst- und Winterphänomen

  • Vom 21. September (zur Tagundnachtgleiche) bis 21. März ist es nach 18 Uhr dunkel. Sie haben also gute Nordlichtchancen während des ganzen Zeitraums. 
  • Am Ende dieses Zeitraums ist die Wahrscheinlichkeit für klares Wetter statistisch gesehen am höchsten.
  • Von August bis Ende September sowie von Ende März bis Mitte April kann Nordlicht auch noch gesichtet werden, obgleich die Nächte kürzer sind. 
  • Von Mitte April bis Mitte August sind die Nächte zu hell

Vorbereitungen für die Nordlicht-Beobachtung

Niemand möchte sechs oder sieben Stunden warten, um dann am Ende doch kein Nordlicht gesehen zu haben. Wenn Sie folgende Tipps beherzigen, sind Sie gut beraten.

  • Veranstalter, die Nordlicht-Touren anbieten, sorgen für warme Kleidung und einen Unterstand. Man sollte an der Tour teilnehmen, die am längsten dauert und am spätesten endet. 
  • Organisierte Touren per Boot, Auto oder Kleinbus sind vorteilhaft, da man dem klaren Wetter entgegenfährt. 
  • Abendliche Fahrten mit Schlittenhunden oder Motorschlitten machen Spaß und man ist im Freien, wenn das Nordlicht erscheint. 
  • Verfolgen Sie den Wetterbericht und mieten Sie ein Auto, um dem klaren Wetter entgegenzufahren. Fremdenverkehrsbüros sind mit Tipps behilflich. 
  • Bei einer nächtlichen Fahrt auf Langlaufskiern auf beleuchteter Loipe (oder mit Stirnlampe) hält man sich warm und kann sich ggf. an dunklere Orte begeben, wenn das Nordlicht erscheint. 
  • Von den Aussichtssalons der Hurtigruten-Schiffe hat man des Nachts eine tolle Aussicht in den Himmel. Eine nächtliche Fahrt ist ein Erlebnis.

Es lohnt sich, nachtaktiv zu sein!

Reisende, die nach Nordnordwegen reisen, um das Nordlicht zu beobachten, sollten Folgendes beachten:

  • Am liebsten sollte man der Zeit von September bis März kommen.
  • Man sollte sich so lange wie möglich in Nordnorwegen, um die Chancen zu verbessern.
  • Zwischen 18 und 1 Uhr im Freien aufhalten (man kann z. B. an einer Nordlicht-Tour teilnehmen)
  • Schlechtes Wetter sollte kein Hinderungsgrund sein, denn die Wolkendecke kann ganz plötzlich aufreißen.
  • Je nach Windrichtung sollte man sich entweder im Binnenland oder an der Küste aufhalten.

Wissenswertes über das Nordlicht

  • Galileo Galilei gab diesem Lichtphänomen den Namen Aurora borealis, „nördliche Morgenröte“, da es auf niedrigeren Breitengraden rötlich schimmert.
  • Der sog. Nordlicht-Gürtel verläuft über Island, Südgrönland, Nordkanada, Nordalaska und Nordnorwegen.
  • In regelmäßigen Abständen erscheint es auch über Südskandinavien, dem Baltikum, über Schottland und der kanadischen und amerikanischen Prärie.
  • Ganz selten erblickt man es in Italien und Mexiko.
  • Polarlicht lautet der Oberbegriff für die Phänomene Nordlicht und Südlicht. Letzteres tritt über der Antarktis und dem Südlichen Ozean auf, manchmal auch über dem Süden Neuseelands und Tasmaniens.
  • Auf Spitzbergen erblickt man das seltene Tagesnordlicht mitten im Winter während der dunklen Tagesstunden.
  • Seine grüne Färbung stammt von der Reaktion geladener Teilchen des Sonnenwindes mit Sauerstoff in 100 km Höhe.
  • Die rosafarbenen seitlichen Streifen entstehen ebenfalls durch die Reaktion mit Sauerstoff, jedoch in größerer Höhe.
  • Violett entsteht durch die Reaktion der geladenen Teilchen mit Stickstoff in relativ niedriger Höhe.
  • Der Pfarrer und Dichter Petter Dass (1647-1707) erwähnt das Nordlicht in seiner Dichtung nicht, da es vermutlich zu seiner Zeit nicht zu sehen war.
  • Der Physiker Kristian Birkeland (dessen Konterfei die norwegischen 200-Kronen-Scheine schmückt) gilt als Gründer der modernen Nordlicht-Forschung.

 

 

Am liebsten sollte man der Zeit von Dezember bis März kommen.
Man sollte sich so lange wie möglich in Nordnorwegen, um die Chancen zu verbessern.
Zwischen 18 und 1 Uhr im Freien aufhalten (man kann z. B. an einer Nordlicht-Tour teilnehmen)
Schlechtes Wetter sollte kein Hinderungsgrund sein, denn die Wolkendecke kann ganz plötzlich aufreißen.
Je nach Windrichtung sollte man sich entweder im Binnenland oder an der Küste aufhalten.
 
Wissenswertes über das Nordlicht
Galileo Galilei gab diesem Lichtphänomen den Namen Aurora borealis, „nördliche Morgenröte“, da es auf niedrigeren Breitengraden rötlich schimmert.
Der sog. Nordlicht-Gürtel verläuft über Island, Südgrönland, Nordkanada, Nordalaska und Nordnorwegen.
In regelmäßigen Abständen erscheint es auch über Südskandinavien, dem Baltikum, über Schottland und der kanadischen und amerikanischen Prärie.
Ganz selten erblickt man es in Italien und Mexiko.
Polarlicht lautet der Oberbegriff für die Phänomene Nordlicht und Südlicht. Letzteres tritt über der Antarktis und dem Südlichen Ozean auf, manchmal auch über dem Süden Neuseelands und Tasmaniens.
Auf Spitzbergen erblickt man das seltene Tagesnordlicht mitten im Winter während der dunklen Tagesstunden.
Seine grüne Färbung stammt von der Reaktion geladener Teilchen des Sonnenwindes mit Sauerstoff in 100 km Höhe.
Die rosafarbenen seitlichen Streifen entstehen ebenfalls durch die Reaktion mit Sauerstoff, jedoch in größerer Höhe.
Violett entsteht durch die Reaktion der geladenen Teilchen mit Stickstoff in relativ niedriger Höhe.
Der Pfarrer und Dichter Petter Dass (1647-1707) erwähnt das Nordlicht in seiner Dichtung nicht, da es vermutlich zu seiner Zeit nicht zu sehen war.
Der Physiker Kristian Birkeland (dessen Konterfei die norwegischen 200-Kronen-Scheine schmückt) gilt als Gründer der modernen Nordlicht-Forschung.