Die bergige Region Ofoten und die grünen, vom frischen Seewind durchpusteten Vesterålen-Inseln bilden eine einzigartige Kombination.

Auf der E6 nach Norden

Von Fauske auf der E6 nach Norden (Route 3) . Von Ulvsvåg in Hamarøy führt der Weg entlang warmer Buchten und hoher, zerklüfteter Berggipfel. Eine Seitenstraße bei Bognes führt zum Leitnesfeltet. Es zählt zu den größten und am besten erhaltenen Flächen mit Felszeichnungen. Sie sind bis zu 9. 000 Jahre alt und bestehen aus rund 40 Figuren in Menschengröße. Danach nimmt man die Fähre von Bognes nach Skarberget. Während der Fahrt hat man eine schöne Aussicht auf die Tysfjord- und Efjordfjelle. Alternativroute: Nach Drag mit der Fähre nach Kjøpsvik. Danach fährt man auf der Straße Rv827 weiter zur E6 in Richtung Narvik.

Stetind – Norwegens Nationalberg

Der Stetind ist ein Obelisk, der 1381 m aus dem Fjord herausragt. Die Fläche auf der Spitze hat die Größe eines Fußballfeldes. 2002 wurde der Berg zum Nationalberg Norwegens gekürt. Ganz weit innen im Tysfjord befindet sich Norwegens schmalste Stelle – dort sind es zwischen norwegisch-schwedischer Grenze und Hellemobotn nur 6,3 km. Schwertwale kommen alljährlich von Oktober bis Januar in den Tysfjord, um Heringe zu jagen. Bei einer Schwertwal-Safari können Sie diese Tiere näher bestaunen.

Hinein in die Region Ofoten

Der Weg führt über die eleganten Efjord-Brücken in die Kommune Ballangen und weiter nach Narvik. Die Berge von Ofoten sind reich an Mineralien, weshalb der Bergbau für diese Region seit langem von großer Bedeutung ist. Bei Skjomen findet man Felszeichnungen und es gibt hervorragende Möglichkeiten für Berg- und Gletscherwanderungen. Es führen markierte Pfade in diese einzigartige Berggegend. Skjomen verfügt auch über einen 18-Loch-Golfplatz!

Narvik

Die Verschiffung von Eisenerz machte den Hafen von Narvik zum Größten seiner Art in Europa und zu einem bedeutenden Schauplatz des Zweiten Weltkriegs. Narvik war bis 1945 unter deutscher Besatzung. Die Seilbahn Fjellheisen führt 650 m in die Höhe zu einem tollen Aussichtspunkt. Im Winter ist der Ort die nördlichste Ski-Weltcup-Arena der Welt, bietet aber auch einfachere Abfahrten für Hobbyskifahrer.

Über den Ofotfjord

Von Bjerkvik führt die E6 weiter nach Norden. Am Ofotfjord trifft man auf samische Kultur und Geschichte in der Gegend um Evenes. Über die Tjeldsund-Brücke führt der Weg weiter zu Norwegens größter Insel Hinnøya mit Hochebenen und Fjorden, die an mehreren Stellen die Insel fast zweiteilen. Eine Brücke führt nach Sortland, aber der hier beschriebene Weg führt weiter zur Insel Andøya. Auf der Rv82 kommt man an Norwegens nordwestlichstem Kiefernwald vorbei – einige Bäume sind 700 Jahre alt.

Andøya

Machen Sie eine Rundfahrt um die Insel Andøya. Die Insel bietet Kulturdenkmäler, Höfe aus dem Mittelalter und Nordnorwegens besterhaltenen Hof aus der Eisenzeit. An der Westseite führt die Straße entlang einer offenen Küstenlandschaft, mit toller Aussicht über das Europäische Nordmeer. In den kleinen Dörfern liegen die Häuser eng beieinander, als ob sie sich gegen das Meer und die kräftigen Winde schützen wollten.

Außenbereiche

Fahren Sie zur Vogelinsel Bleik, zum Naturreservat mit Seehunden außerhalb von Nordmela und gehen Sie auf Walsafari von Andenes aus. Dabei kann man Pottwale beobachten, die sich an Tintenfischen im Meer laben.

Die blaue Stadt

Nächster Halt ist Sortland – Zentrum der Region Vesterålen, ein moderner Ort und Hauptsitz der norwegischen Küstenwache.de r Berg Reka fordert Kletterer ganz besonders heraus!

Im Norden der Insel Langøya

Die Straße Rv821 führt nach Nyksund, einem interessanten Ort am Meer. Das ehemals von Stagnation, Abwanderung und Verfall geprägte Fischerdorf hat sich mittlerweile einen bedeutenden Namen im Bereich Essen und Kunst erarbeitet. Stø ist ein besonderer Ort an der Nordspitze von Langøya. Von dort fahren im Sommer die Boote mit Urlaubern hinaus, um Wale, Seehunde und Vögel zu beobachten. Es ist traumhaft, wenn die Mitternachtssonne über das endlose Meer strahlt.

Der Berg Nykan

Entlang der Rv20 warten neue Naturerlebnisse auf Sie. Außerhalb von Nykvåg liegt der merkwürdige Nykan, ein runder, steiler Berg, auf dem verschiedene Seevogelarten nisten. In den Außenbereichen der Vesterålen-Inseln fand die nordnorwegische Autorin Regine Normann Inspiration für ihre Werke, beispielsweise „Eventyret om Ringelihorn“. Auf dem Weg nach Stokmarknes entscheiden wir uns für die Strecke den Eidfjord entlang.

Die Heimat der Hurtigruten

Stokmarkens, zweitgrößter Ort der Vesterålen-Inseln, ist seit jeher Umschlagplatz für Waren. Die Ausstellung im Museum der Hurtigruten zeichnet die Geschichte der Schiffslinie und ihre Bedeutung für die Siedlungen und die Wirtschaft entlang der Küste nach. Am Hafen liegt das alte Hurtigruten-Schiff Finnmarken von 1956 vor Anker.

Der Süden der Inseln Vesterålen

Der Ort Melbu ist für sein vielfältiges kulturelles Leben bekannt – jeden Sommer findet das Kunst- und Kulturfestival „Sommer-Melbu“ statt. Heute prägt aber auch die moderne Fischerei den Ort. Im Fischereimuseum erfahren Sie mehr über die Geschichte des Gewerbes. Von Hennes, Melbu und Stokmarknes bieten Boote Tagestouren zum Trollfjord an – nähere Infos gibt Ihnen das Fremdenverkehrsbüro. Von Melbu überquert die Fähre den Hadselfjord nach Fiskebøl auf den Lofoten. 

Møysalen

Die Strecke führt nach Sortland im Norden. Dabei kommen Sie am eleganten Møysalen vorbei, dem mit seinen 1261 m höchsten Berg der Lofoten und der Vesterålen-Inseln. Im Sommer werden geführte Touren zum Gipfel angeboten. Vom Sigerfjord sind es 35 km nach Hennes, wo diese Touren beginnen. Fährt man über die Rv85 von Sigerfjord weiter, erreicht man den Gullesfjordbotn. Hier kann man auf die neu ausgebaute E10 abbiegen und über Hinnøya und Raftsundet nach Austvågøya auf den Lofoten fahren und von dort die Fahrt über die Inselgruppe fortsetzen (Route 3) .

Die hier vorgeschlagene Route führt vom Sigerfjord auf der E10 und Rv85 über den Gullesfjord nach Lødingen. Von hier setzt man mit der Fähre nach Bognes über.

Weitere Informationen

Mehr lesen: www.visitvesteralen.com und www.destinasjonnarvik.com